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Wirkstätten

 
 
 
Eingang zum Darshan-Raum,
in dem sich Shree meist aufhielt.
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Das Veden Mandir 1987
An dieser Stelle wurden die Veden durch Shree wiederbelebt.***
           
           
           
           
           
           
 

Akkalkot – Das Guru Mandir

Bereits mit 20 Jahren wurde Shree Oberhaupt des Guru Mandirs (wörtlich: „Wohnsitz eines Meisters“) in Akkalkot, Maharashtra, Indien. Dieser Tempel mit angrenzendem Wohnbereich wurde 1901 von Shri Balappa Maharaj** im Auftrag seines Meisters Shri Swami Samarth gegründet. Den ursprünglichen Namen Balappa Math änderte Shree in die Bezeichnung Guru Mandir.

Wenn man durch das Eingangstor in den Vorhof der Anlage tritt, umfängt einen wohltuende Ruhe. Zur Linken befinden sich die Räume, die Shree einst bewohnte, geradeaus gelangt man zum großen Tempel.

Für Besucher war das Guru Mandir mehr als ein Tempel. Die Anwesenheit eines Meisters ist stets ein Segen für jeden Suchenden. Jeder war willkommen, gleich welchen Glaubens oder welcher sozialen Schicht. In der Gegenwart eines wirklichen Meisters werden die Gemeinsamkeiten deutlich, nicht die Unterschiede.

Ein großes Anliegen im Guru Mandir war von jeher, dass die Hinwendung zu Gott nicht auf den engen Raum eines Gotteshauses oder auf bestimmte Zeremonien begrenzt sein sollte, sondern Teil des täglichen Lebens. So herrschte im Guru Mandir auch nur zu manchen Zeiten andächtige Stille. Ansonsten kamen und gingen Besucher, trafen sich zu religiösen Handlungen und kaum jemand verließ das Math, ohne vorher nicht wenigstens eine Kleinigkeit zu essen oder zu trinken bekommen zu haben.

Es kam wohl nicht von ungefähr, dass sowohl Shrees Vorgänger Ganhadhar Maharaj als auch Shree verheiratet waren. Damit wurde deutlich, dass man selbst innerhalb eines „normalen“ Lebens das höchste Ziel erreichen kann.

Durch Shree erfolgten im Guru Mandir Geschehnisse von großer Heiligkeit. Einige Gedenkstätten zieren heute Stellen dieser Ereignisse und lassen so jeden Interessierten an der Besonderheit des Mandirs teilhaben.

           
           
           
           
           
           
 
 
 
Shree Gajanan Maharaj
im Darshan-Raum
 
Shree im Vorhof des Guru-Mandirs

 

 

 

Tempel über der Gruft von Swami Shivananda 1987

Shree im Garten von Shivapuri

Eingang zu Shrees
Wohnbereich 1987
           
           
           
           
           
           
 

Shivapuri

1984 zog Shree in das nahe gelegene Shivapuri um. Obwohl erst 1954 gegründet, hatte auch dieser Ort bereits außergewöhnliche Geschehnisse zu verzeichnen.

Shrees Vater Swami Shivananda wurde hier in einer Gruft bestattet, über der man einen Tempel errichtete. Die Gruft strahlt noch heute eine Heiligkeit aus, die einen ahnen lässt, warum Swami Shivananda als eine Verkörperung von Lord Shiva angesehen wird.

Unweit des Tempels fand 1969 das erste Somayaga nach ca. 2500 Jahren statt. An den ehemaligen Feuerstellen sind heute originalgetreue Nachbildungen aus Stein. Dort, wo sich der Hauptaltar des Somayagas befand, steht nun eine große Säule, welche sich über einem sechseckigen Sockel erhebt. Auf jeder Seite des Sockels kündet eine Schrifttafel von Shrees Werk. Mit der Befestigung der Spitze (dem Agnijyoti, Symbol für das Licht für die Welt) wurde die Säule 1975 im Beisein von Shree fertiggestellt.

Die Säule ist Teil des „Heiligen Gartens“, welcher verschiedene weitere Gedenkstätten beherbergt und mit Blumen und Bäumen ein harmonisches Ganzes bildet.

Auf der Straßenseite gegenüber wurde in Gedenken an Shrees Großvater Tatyaji Maharaj** ein ayurvedisches Gesundheitszentrum errichtet. Tatyaji war sowohl ein großer Heilkundiger als auch ein großer Weiser. Viele Hilfsbedürftige suchten ihn auf und konnten sicher sein, auch ohne Bezahlung Hilfe zu erhalten. Shrees Enkel Dr. Purushottam Rajimwale wurde wie sein Ururgroßvater ayurvedischer Arzt. Er dient heute mit vollem Einsatz Shrees Werk und folgt hier dem Beispiel seines Vaters Dr. Shreekant Rajimwale (1952-2007).

Shree hob immer wieder die große Heiligkeit von Shivapuri hervor: Es sei ein Wohnort himmlischer Wesenheiten und göttlicher Kräfte; ein Ort von großer Reinheit, auf den das Siebengestirn mit einem besonders segnenden Blick strahle. Nicht zuletzt wurde der Boden Shivapuris jedoch geheiligt durch die Gegenwart von Param Sadguru Shree Gajanan Maharaj.

Shree: „Der Staub, der von den Füßen einer vollkommenen Inkarnation des Allmächtigen berührt wurde, bleibt für Tausende von Jahren heilig, ungeachtet der Berührung einer höchst unheiligen Person. In gleicher Weise bleiben Seine Gebrauchsgegenstände unter allen Umständen heilig, auch wenn sie von einer anderen Person berührt werden.“ 1, S.65

Heute ist Shivapuri zu einem Pilgerort herangewachsen, zu dem jährlich Tausende Besucher strömen. Die Wirkungsweise des Fünffachen Pfades wird in Bereichen wie Erziehung, Bildung, Gesunderhaltung, Landwirtschaft usw. anschaulich gemacht und es finden bei Bedarf kostenlose Einführungen in Agnihotra und den Fünffachen Pfad statt. Nähere Informationen unter: vishwafoundation.com

           
           
           
           
           
           
 
 

 

1987 Große Säule in Gedenken an das Somayaga 1969

Shree zwischen Garten und Tempel

Shree im großen Tempel

 

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Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken
Zur Aussprache: j = dsch
Die Fotos von 1987 entstammen den Bildbänden Akkalkot1 und Shivapuri2

 

Shrees Wirkstätten heute:

Akkalkot - Kuppel des Seitentempels
Shivapuri - Agnihotra-Denkmal

       
       
       
       
 
Akkalkot - Vorhof des Guru Mandirs
Innenansicht des Großen Tempels

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Shivapuri - Eingang
Altarnachbildungen vom Somayaga 1969
       
       
       
       
Dharma-Stambha - Säule in Shivapuri
Gedenkstätte für Shrees Großvater
Tatyaji Maharaj